Geschichte

Bereits 1916 konnte an der Belpstrasse in Bern ein Wohnheim für Gehörlose bezogen werden. Vor allem Frauen und Mädchen wurde es damit ermöglicht, von da aus zur Arbeit zu gehen. Später wurde das Gehörlosenheim an verschiedenen Standorten betrieben, bis der Einzug 1999 in Belp erfolgte.

Von 2004 bis 2016 werden im Wohnheim Belp, wie es jetzt heisst, nicht nur gehörlose Menschen betreut und gepflegt, sondern einerseits im AHV-Bereich betagte und anderseits im IV-Bereich mehrfach beeinträchtigte Menschen.

Diese neue Strategie wurde umgesetzt, weil die gehörlosen Menschen, in unserer modernen Welt mit den neuen medizinischen und technischen Möglichkeiten, viel eigenständiger leben und daher weniger auf einen Platz in einem Heim angewiesen sind. Gehörlose und hörbehinderte Menschen haben jedoch nach wie vor Priorität bei der Aufnahme ins Wohnheim Belp.

In Zukunft wird sich das Wohnheim Belp neu ausrichten, wieder hin zu einem klassischen Alters- und Pflegeheim. Es stellte sich heraus, das wir einerseits zu klein sind für die Weiterführung eines AHV- und eines IV-Bereichs. Anderseits genügt die bestehende Infrastruktur nicht mehr den Vorgaben und den Ansprüchen der zukünftigen Bewohner/-innen.